Wo das Internet noch vor einiger Zeit in den Kinderschuhen steckte, ist es heute scheinbar allgegenwärtig. Egal ob im Büro, der eigenen Wohnung oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Dabei wird die Online-Welt nicht nur über den Computer erreicht. Auch Tablets und Smartphones haben sich dem Trend angeschlossen und stelle eine Verbindung zum Web bereit. Problematisch sind dann die Webseiten, die in der Regel für größere Displays programmiert werden. Eine Lösung liefert das Responsive Webdesign.

Beim Responsive Webdesign geht es darum, ein Design so entwickeln, dass es nicht nur die aktuelle Größe der verfügbaren Anzeige erkennt, sondern daneben das Design dazu anpasst. So kann eine Webseite auf einem Smartphone ebenso gut erkannt werden, wie auf einem Computer. Das Vergrößern per Hand wird damit überflüssig.

Ebenso überflüssig werden die bekannten Apps, welche mittlerweile von vielen Webseiten angeboten werden. Diese können, statt Anwendungen zum Ansehen der Inhalte in den App Store zu bringen, ihre eigene Webseite für die Geräte anpassen. Umgangen werden damit auch eventuelle Beschränkungen, die die Betreiber der App Stores vorgeben. Dies können z.B. Wartezeiten für die Freigabe von neuen Updates sein.

Das Responsive Webdesign vorgestellt

Die automatische Anpassung an den Bildschirm wäre vor allem beim Zugriff mit dem Smartphone auf Websites vorteilhaft

Mit dem Responsive Webdesign erhalten Besucher eine Internetseite, die sich automatisch an die Größe des Bildschirms anpasst. Doch bringt dies leider nicht nur Vorteile, sondern ebenso auch einige nicht zu unterschätzende Probleme.

Denn wenn Texte auf einem Smartphone ebenso gut lesbar sein sollen, wie auf einem Computer, so gehen Inhalte unweigerlich verloren. Dies kann die Sidebar sein, welche dann erst nach längerem Scrollen sichtbar wird, oder das Feld mit den einzelnen Verlinkungen zu sozialen Netzwerken. Mehr Nachrichten zu sozialen Netzwerken, gibt es in den entsprechenden Magazinen, Zeitschriften und natürlich Online.

Trotz dessen ist ein Responsive Design ein wertvolles Extra für jede Webseite und dürfte in der Zukunft weiterhin an Beliebtheit gewinnen. Denn basierend auf Analysen lässt sich sehen, dass immer mehr Surfer über mobile Geräte gefunden werden können. Für diese entfällt dann das lästige Zoomen und Verkleinern, was auf den kleinen Displays einiges an Zeit in Anspruch nimmt.

Oftmals treten bei Webseitenbetreibern Sorgen um eine längere Ladezeit auf. Diese würde ja nicht nur Besucher abschrecken, sondern ebenso für eine schlechtere Bewertung durch Suchmaschinen sorgen. In der Praxis lässt sich jedoch sehen, dass ein Responsive Design kaum oder gar nicht an Geschwindigkeit verliert. Vielmehr sieht es so aus, dass die Webseiten auf Smartphones und Tablets wesentlich schneller aufgebaut werden, da Bilder verkleinert und nicht benötigte Elemente entfernt werden.

Sehen lässt sich, dass ein Responsive Design in der Regel für jede Webseite Vorteile bietet, die die wenigen Nachteile mehr als aufwiegen. Besonders Online-Shops und ähnliche kommerzielle Projekte können mit einem flexiblen Design neue Besucher anlocken und damit Einnahmen erhöhen.

Ein eigenes anpassendes Design erhalten

Wer ein eigenes Responsive Design haben möchte, muss ich zu Beginn zwischen zwei Wegen entscheiden. Er kann entweder das bisher genutzte Gesicht der Webseite kompatibel für kleinere Anzeigen machen, oder ein komplett neues Design entwickeln lassen. Der Aufwand dürfte bei der ersten Variante geringer sein, dadurch auch die Kosten.

Unwichtig ist dabei, welches CMS benutzt wird. So gibt es das Responsive Designentwicklung für Magento, WordPress oder Typo3. Finden muss man nur einen erfahrenen Entwickler, welcher mit den jeweiligen Möglichkeiten zur Anpassung vertraut ist. Wer dann in Zukunft mit dem CMS arbeitet, wird die erweiterte Darstellung zu schätzen wissen.

Achten sollte man bei der Entwicklung darauf, dass wichtige Elemente weiterhin erhalten bleiben. Schnell kann es sonst passieren, dass das Responsive Design nicht die Einnahmen erhöht, sondern für starke Verluste sorgt.