So oder so ähnlich wird in vielen Printmedien Werbung gemacht

Auch wenn Zeitungen und Zeitschriften in regelmäßigen Abständen für tot erklärt werden, erfreuen sie sich doch noch immer einer gewissen Beliebtheit und sollten von niemandem außer Acht gelassen werden, der Werbung betreiben möchte. Die großen Tageszeitungen und Wochenmagazine haben immer noch eine beachtliche Auflage und damit eine enorme Reichweite, doch auch die Lokalzeitungen stellen einen interessanten Werbeplatz dar. Wird ein Druck-Erzeugnis nur in einem bestimmten Gebiet vertrieben, bietet es natürlich auch eine erstklassige Möglichkeit, die potenziellen Kunden in eben diesem Gebiet viel gezielter anzusprechen. Da Printwerbung jedoch nicht gleich Printwerbung ist, gilt es zwischen den folgenden Anzeige-Arten zu unterscheiden.

Produkt-Anzeigen

Produkt-Anzeigen sind vermutlich die Anzeigen, die den meisten Menschen als Erstes in den Sinn kommen, wenn sie an Printwerbung denken. Wer ein neues Produkt auf den Markt bringt, tut schließlich auch gut daran, es bereits im Vorfeld zu bewerben. Denn wer nicht weiß, dass ein Produkt existiert, kann schlecht ein Kaufinteresse entwickeln. Doch auch wer später zufällig auf ein Produkt stößt, wird erfahrungsgemäß eher eines kaufen, das ihm zuvor schon bekannt war. Eine Produkt-Anzeige stellt daher eine sehr gute Möglichkeit dar, sein Produkt erfolgreich im kollektiven Bewusstsein zu verankern, unabhängig davon, ob es nun neu ist oder nicht.

Image-Anzeigen

Doch nicht nur Produkte profitieren davon, sich Bekanntheit zu verschaffen und diese dann auch zu behalten. Auch Unternehmen selbst sind oft mehr daran interessiert, sich selbst zu bewerben und keines ihrer Produkte besonders hervor zu heben. Dies hat natürlich einerseits den Vorteil, dass man es dadurch schafft, alle seine Produkte mit nur einer Anzeige zu bewerben, andererseits kann man sich selbst aber auch anders präsentieren. Wer ein spezielles Produkt bewirbt, wird zumindest ein gewisses Maß an Fakten liefern wollen, um den Kunden bewusst zu einer Kaufentscheidung zu bewegen. Wer sich hingegen selbst bewirbt, kann sich ausschließlich darauf konzentrieren, Emotionen zu wecken, die der Kunde mit den eigenen Produkten in Verbindung bringen soll.

Ein schönes und anschauliches Beispiel für den Unterschied zwischen diesen beiden Arten der Werbung sind die meisten Bierhersteller. Hier findet man zumeist einige Produkt-Kampagnen, die normalerweise neue Sorten bewerben oder sich auf eine bestimmte Nische konzentrieren. Produkt-Anzeigen findet man daher oft für Mixgetränke oder alkoholfreies Bier. Wird für die Marke allgemein geworben, wird in der Regel versucht, ein bestimmtes Image zu transportieren. Natürlich werden bei der Produkt-Werbung auch Emotionen angesprochen, aber es werden trotzdem noch Informationen vermittelt. Bei reinen Image-Kampagnen werden hingegen Situationen und Gefühle geschaffen, die nur sehr bedingt mit dem eigentlichen Produkt zu tun haben müssen. Sei es nun Gemütlichkeit oder Abenteuerlust, das Image ist in diesen Kampagnen wichtiger als das Produkt.